Systemik

Systemisches Denken, Verstehen und Handeln

…liegt sowohl der Einzelarbeit als auch der Arbeit mit Gruppen und Teams zugrunde. Um einen Menschen mit seinen Themen zu verstehen, ist es unabdingbar den Kontext, das soziale Netzwerk, in dem sich der Mensch bewegt, mit einzubeziehen. Ein Erleben oder Verhalten ist an sich weder gesund noch krank, richtig oder falsch- erst durch die Wechselwirkungsprozesse mit  dem sozialen Umfeld wird das Erleben oder Verhalten bewertet und definiert, z.B. als Problem oder Störung gesehen, als wichtig oder irrelevant… Im Vordergrund der systemischen Arbeit steht deshalb weniger die Auseinandersetzung mit der Biographie des Einzelnen als die Frage welcher Veränderungsimpuls bei wem was vielleicht bewirken wird. Im Fokus ist das System, in dem sich der Klient bewegt,  das Aktivieren von Ressourcen,  die das System braucht, das Erkennen und Verändern einschränkender Muster, sowie die Selbstbestimmung des Klienten, und eine Begegnung auf Augenhöhe.
Auch wird der einzelne Mensch selbst als System gesehen, das auf Homöostase bedacht ist. Kommt es zu Störungen dieser Balance sendet der Organismus Signale auf der seelischen, körperlichen oder mentalen Ebene aus. In der systemischen Arbeit gilt es, die einzelnen inneren Anteile zu identifizieren, die sich bei einem Thema zu Wort melden, ihre Botschaften in Worte zu übersetzen und eine Kommunikation untereinander anzuregen in der Intention, etwas ausfindig zu machen, was dem Mensch als Gesamtperson von Nutzen ist.

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